Kategorie: Uncategorized

  • Blog Reise in den Weserbergland

    Blog Reise in den Weserbergland

    Meine Reise ins Weserbergland war eine echte Entdeckungsfahrt – voller inspirierender Erlebnisse, spannender Geschichten und auch einiger humorvoller Momente. Als Reiseveranstalterin schaue ich mir die Regionen, die ich meinen Kunden anbiete, immer persönlich an. So kann ich sicherstellen, dass alles genau so ist, wie ich es mir vorstelle, und dass die Angebote sowohl für Einzelpersonen als auch für Gruppen passen. Dieses Mal war ich mit meinem Mann und einer Freundin unterwegs, und wir haben uns in die Region verliebt.

    Wir haben privat bei Doris gewohnt, einer Gästeführerin im Weserbergland, die wirklich „Gott und die Welt“ kennt. Ihre Ferienwohnung war sehr komfortabel, die Lage einfach einmalig. Mein Mann war so begeistert, dass er sofort meinte: „Hier kann ich mir auch einen längeren Aufenthalt vorstellen!“ Leider hatten wir nur wenige Tage Zeit, aber ich habe schnell erkannt, dass diese Region unglaublich viel zu bieten hat – eine perfekte Mischung aus Natur, Kultur und einzigartigen Erlebnissen.

    Auf dem Weg ins Weserbergland habe ich gleich die erste Entdeckung gemacht: den Erbhof Thedinghausen. Dieses historische Kleinod bietet nicht nur spannende Schlossführungen, sondern auch ein Restaurant mit regionalen Köstlichkeiten und einer wunderschönen Außenterrasse. Besonders romantisch ist es für Paare, die hier heiraten und sich kulinarisch verwöhnen lassen. Für Gruppen ist die Kostümführung mit „Herzogin Christine“ ein Highlight – unterhaltsam und gleichzeitig informativ. Ganz in der Nähe liegt das Arboretum, ein beeindruckender Baumpark, der Naturfreunden und Familien gleichermaßen gefällt. Ob bei einer geführten Tour oder beim freien Erkunden – hier findet jeder seinen Platz.

    Ein weiterer Höhepunkt war der malerische Ohrbergpark in der Nähe von Hameln. Zugegeben, mit dem Reisebus wäre der schmale Waldweg ein kleines Abenteuer, aber unsere Busfahrer meistern solche Herausforderungen mit Bravour. Für Gruppen gibt es hier fachkundige Führungen, und auch Kinder kommen auf ihre Kosten: Ein dekorierter Märchenbaum ist der perfekte Ort für Märchenwanderungen – einfach zauberhaft. Ein lustiges Erlebnis hatten wir bei einer Führung durch die feuchten Wiesen. Wir hatten danach zwar nasse Schuhe, aber umso mehr Spaß – solche Momente bleiben in Erinnerung.

    Hameln selbst hat mich total begeistert. Die Stadt ist perfekt für Einzelreisende, kleine Gruppen und große Busreisen. Märchen spielen hier natürlich eine zentrale Rolle – schließlich liegt Hameln an der Deutschen Märchenstraße. Die Geschichte des Rattenfängers ist allgegenwärtig: sei es bei einem Besuch des Rattenfängerhauses, einer Stadtführung mit kleinen Messingratten als Wegweiser oder den Freilichtspielen auf der Hochzeitshaus-Terrasse, die von Mai bis September ein Publikumsmagnet sind. Ich habe auch einen gemütlichen Rundgang durch die Altstadt gemacht – bei Nacht! Das mittelalterliche Flair war dabei besonders beeindruckend.

    Für Gruppen habe ich in Hameln ein großartiges Hotel gefunden, das direkt in der Innenstadt liegt und Zugang zur Fußgängerzone bietet. Die Lage ist ideal, und das Hotel erfüllt alle Anforderungen für einen komfortablen Aufenthalt.

    Unser zweiter Tag im Weserbergland begann herrlich entspannt mit Frühstück auf der Terrasse unserer Wohnung bei Doris. Nach dem ersten Abend, den wir mit ein paar Gläsern Rotwein in ihrer gemütlichen Laube ausklingen ließen – mit Blick auf die Weser und die majestätische Herde Sika-Hirsche, die Doris auf ihren Weiden hält – waren wir wieder voller Tatendrang. So viel Natur und gute Luft sind perfekt um Energie zu tanken!

    Unser erstes Ziel: die Hämelschenburg. Das ist Weserrenaissance in Reinform, und ich war sofort begeistert. Die Familie von Klencke betreibt dort nicht nur Trakehner-Zucht, sondern öffnet das Schloss auch für Besucher. Doris, unsere Multitalent-Gastgeberin, bietet hier großartige Führungen an. Besonders charmant: Für die Männer geht’s in die Gewölbekeller mit einem kleinen Museum voller Langwaffen (also genau das, was Männerherzen höher schlagen lässt), und wir Frauen durften die historischen Waschräume bewundern. Da wurde mir mal wieder klar, wie gut wir es heute haben – meine moderne Waschmaschine mit Schleuder ist Gold wert, wenn ich mir diese mühsame Arbeit mit Bottich, Teich und Mangel so vorstelle.

    Weiter ging es über das Hochplateau Richtung Höxter, immer wieder mit atemberaubenden Ausblicken auf das Tal der Weser und die kleinen Dörfer. In Höxter angekommen, haben mich die historischen Fachwerkhäuser sofort in ihren Bann gezogen. Die müssen damals wirklich „viel an den Hacken gehabt haben“, um diese prächtigen Gebäude hochzuziehen. Besonders das Adam-und-Eva-Haus hat es mir angetan – wie kunstvoll und liebevoll der Besitzer sein Haus mit Figuren geschmückt hat! Es war wie eine Entdeckungsreise für die Augen. Auch die Dechanei und das Rathaus sind echte Hingucker.

    Die Fußgängerzone in Höxter hat mich dann überrascht – hier gibt’s kulinarisch wirklich alles: vom schnellen Snack an der Bäckerei bis hin zu leckerem Obst an den Marktständen. Mein persönlicher Favorit: der Eissalon Engelchen. Es gab sogar Zimt-Pflaume! Einfach himmlisch.

    Nächster Halt: Corvey. Was soll ich sagen? Dieses Ensemble aus barockem Schloss und dem berühmten Westwerk, das UNESCO-Weltkulturerbe ist, zog uns förmlich magisch an. Schon beim Anblick spürt man: Hier steckt Geschichte in jedem Stein. Besonders beeindruckend ist die digitale Glaswand, die das Westwerk von der barocken Kirche trennt. Sie erzählt die Geschichte des Abteiklosters und bringt einem die Mission der Mönche näher, die einst von hier aus den Norden christianisierten.

    Als Wahlhamburgerin hatte ich natürlich ein kleines Highlight: Der berühmte Ansgar, der später Hamburg mitgründete, hatte hier seine Wurzeln. Seine Flucht nach Bremen (aus Sicherheitsgründen!) ist aber eine Geschichte für sich.

    Corvey ist übrigens auch literarisch spannend: Hoffmann von Fallersleben war hier Bibliothekar – der Mann, der das „Deutschlandlied“ schrieb! Das Schloss beherbergt heute eine beeindruckende Bibliothek mit 75.000 Bänden, darunter viele Schauerromane aus dem 18. Jahrhundert. Und dann der barocke Audienzsaal – einfach atemberaubend. Der filigrane Stuck, die versteckten Rosen, die in der christlichen Tradition für das Sakrale und geheimnisvolle stehen… Vielleicht wurden hier tatsächlich Geheimnisse gehütet? Ich hätte jedenfalls nichts gegen eine Tee-Einladung vom Herzog gehabt – seine Flagge wehte, also war er zuhause. Na gut, vielleicht beim nächsten Mal.

    Zum Abschluss des Tages ging es zurück nach Hameln, wo wir den Abend in einem echten Geheimtipp ausklingen ließen: im „La Fortuna“. Dieses winzige, familiengeführte italienische Restaurant hat nur 30 Plätze, aber was für ein Erlebnis! Der Innenhof mit Springbrunnen und typisch italienischer Dekoration versprühte echtes Urlaubsgefühl. Und das Essen? Zum Niederknien! Mein Tipp: Unbedingt vorher telefonisch reservieren, denn die Einheimischen wissen längst, wie gut es dort ist.

    Unser letzter Tag startete mit einem herzlichen Abschied von Doris, unserer Gastgeberin und Multitalent-Gästeführerin. Wir hatten uns für Bodenwerder eine Stadtführung auf den Spuren des Baron Münchhausen vorgenommen. Doch bevor es losging, mussten wir uns natürlich mit den logistischen Herausforderungen des Alltags auseinandersetzen – Stichwort: öffentliche Toiletten. Bei den Damen, wie könnte es anders sein, bildete sich eine lange Schlange, während die mutigeren unter uns einfach die Herrentoilette nutzten. Es bleibt ein Mysterium, warum es dort immer schneller geht!

    Am Treffpunkt vor dem Rathaus warteten wir gespannt, als uns plötzlich eine barsche Frau in einem Outfit des 18. Jahrhunderts entgegenkam. „Der Baron hat mir gar nichts gesagt, dass Besuch kommt! Nichts ist vorbereitet!“ schimpfte sie los. Es dauerte einen Moment, bis ich mir realisierte: Das war Doris – verkleidet als Frau Bolte, die Haushälterin des Barons! Die Geheimniskrämerin hatte natürlich nichts davon verraten, dass sie auch in Bodenwerder aktiv ist.

    Mit voller Hingabe spielte sie ihre Rolle und nahm uns mit auf ihre Runde durchs Dorf, angeblich um Besorgungen zu machen und den Damen Bescheid zu geben, dass morgen Waschtag sei. „Vergiss nicht, morgen beim Baron Münchhausen zu helfen!“ rief sie Passantinnen zu, die ziemlich irritiert schauten. Ihre fantasievollen Anekdoten brachten uns zum Lachen, und bald erfand unsere Gruppe eigene Geschichten dazu. Als jemand andeutete, der Baron hätte vielleicht St. Pauli in Hamburg besucht, fuhr Doris alias Frau Bolte empört dazwischen: „Der Baron im Sündenpfuhl? Niemals! Höchstens bei der Paulskirche!“ Am Ende der Darbietung entpuppte sie sich wieder als Doris und verriet uns, dass sie selbst ohne Kostüm in Bodenwerder als Frau Bolte erkannt wird – eine Ehre, die man sich verdienen muss!

    Weiter ging’s nach Einbeck, wo wir im Altstadtcafé im ehemaligen Clarissinnen-Kloster eine Mittagspause einlegten. Zwischen rustikalem Fachwerk und historischen Mauern genossen wir die besondere Atmosphäre. Allerdings gab es bei einer anderen Gruppe ein kleines Abenteuer: Im „Brodthaus“ kam die Bedienung bei 12 Personen etwas ins Schwitzen. Kurzerhand wurde das Essen in Doggy Bags gepackt und mitgegeben – eine kreative Lösung, die ich so auch noch nicht erlebt hatte.

    Unsere Stadtführung begann am Marktbrunnen. Im alten Rathaus bewunderten wir einen Käfig, der für „peinliche Verhöre“ genutzt wurde – ein schauriger Einblick ins Mittelalter. Besonders gruselig war der Hinweis, dass angebliche Hexen in den Stadtgraben getaucht wurden, bis sie gestanden. Wer es überlebte, war unschuldig – wer nicht, hatte Pech. Verrückt, was damals alles als „Logik“ durchging!

    Die schiefen Fachwerkhäuser Einbecks erzählten ihre eigenen Geschichten. Ich war überrascht, dass die niedrigen Dachgauben ohne Fenster ursprünglich zum Hopfentrocknen genutzt wurden – wieder was gelernt! Leider wurde unsere thematische Führung zu Sprüchen und Redewendungen spontan in einen allgemeinen Rundgang umgewandelt. Schade, ich hätte mich darauf gefreut, aber die Mehrheit entschied anders.

    Das Highlight war zweifelsohne das Eickesche Haus. Diese prächtige Fachwerkfassade mit Figuren, Szenen und biblischen Sprüchen ist wie ein Kunstwerk zum Durchstöbern. Ich konnte gar nicht genug Fotos machen! Der humorvolle Hinweis unseres Guides, dass die öffentliche Herrentoilette tatsächlich an die alte Stadtmauer grenzt und „an-die-Mauer-pinkeln“ hier ausnahmsweise erlaubt sei, brachte uns zum Schmunzeln.

    Nach einem letzten Besuch in der Marktkirche traten wir müde, aber inspiriert die Heimreise an. Diese Tage waren voller Eindrücke, Geschichte und unvergesslicher Momente. Erschöpft, aber glücklich, weiß ich eines sicher: Mit all diesen neuen Ideen werde ich fantastische Reisen planen können – nach einer kleinen Erholungspause natürlich! 😊

    Diese Reise hat mir wieder einmal gezeigt, wie vielseitig das Weserbergland ist – von historischen Highlights über märchenhafte Erlebnisse bis hin zu beeindruckender Natur. Ich bin begeistert, wie viele Möglichkeiten es für Einzelpersonen, Paare und Gruppen gibt. Und ich freue mich darauf, all diese Entdeckungen in meine Angebote einfließen zu lassen, damit meine Kunden die Region genauso erleben können, wie ich sie erlebt habe: unvergesslich, inspirierend und mit viel Herz. Begleite uns auf dieser unvergesslichen Reise ins Weserbergland und lass dich von kulturellen Highlights, malerischer Natur und einzigartigen Geschichten begeistern!

    Inhaltsverzeichnis

    Urlaub im Weserbergland: Eine Reise auf den Spuren der Geschichte

    Erbhof Thedinghausen

    Ohrbergpark

    Hameln

    Hämelschenburg

    Höxter

    Welterbe Kloster Corvey

    Bodenwerder

    Einbeck

    Gut zu Wissen

    Anreise

    Die Anreise mit der Bahn ist problemlos möglich. Auch mit dem Auto, dem Camper oder einen Reisebus ist die Region leicht zu erreichen.  Busparkplätze sind in Hameln vorhanden neben der Tourist-Information und bei der Rattenfänger Halle.

    Übernachten

    Wir haben das Hotel „Zur Börse Hameln“ für unsere Gruppen entdeckt. Das Haus punktet für uns vor allem mit dem großartigen Frühstück und bequeme Betten.

    Gastronomie

    👉 Jetzt mehr erfahren und inspirieren lassen!

    Beispielblog :

    https://herzanhirn.de/weserbergland-rinteln-bueckeburg-stadthagen/

    https://roaddreamin.de/dornroeschen-muenchhausen-und-der-rattenfaenger-unser-wochenendtrip-durch-das-weserbergland/

    https://teilzeitreisender.de/tag/zeitreise/

  • Unser Besuch im Maler- und Lackierer-Museum

    Unser Besuch im Maler- und Lackierer-Museum

    Im Herzen Hamburgs, genauer gesagt im Stadtteil Billwerder, befindet sich ein wahres Juwel für Liebhaber von Handwerkskunst und Geschichte: das deutsche Maler- und Lackierer-Museum. Untergebracht im historischen Glockenhaus, einem Fachwerkbau aus dem 17. Jahrhundert, bietet das Museum einen faszinierenden Einblick in die über 800-jährige Geschichte des Malerhandwerks.

    Das Glockenhaus: Ein architektonisches Schmuckstück

    Das Glockenhaus, benannt nach seinem markanten Dachreiter mit Glockenturm, wurde um 1600 erbaut und steht exemplarisch für die frühe Landhauskultur im Hamburger Umland. Wohlhabende Hamburger errichteten in dieser Zeit schmucke Landhäuser in den Marschlanden, und das Glockenhaus ist eines der wenigen erhaltenen Beispiele dieser Bauweise. Mit seinen historischen Treppen, verzierten Türblättern und Stuckdecken versprüht es den Charme vergangener Jahrhunderte.

    Das Museum: Eine Reise durch die Zeit des Malerhandwerks

    Seit 1984 beherbergt das Glockenhaus das deutsche Maler- und Lackierer-Museum. Die Ausstellung dokumentiert die Entwicklung des Malerhandwerks über acht Jahrhunderte hinweg. Besucher können zeitgeschichtliche Dokumente, Gesellen- und Meisterbriefe, Zunftgegenstände sowie Prüfungsarbeiten bestaunen, die die Arbeitstechniken und Lebensweisen verschiedener Malergenerationen veranschaulichen.

    Ein besonderes Highlight erwartet die Besucher in der umgestalteten Scheune auf dem Gelände. Hier werden handwerkliche Arbeiten und historische Werkzeuge präsentiert, die einen direkten Einblick in die Arbeitswelt der Maler vergangener Zeiten bieten. Besonders interessant ist die Ausstellung zu historischen Farbzusammenstellungen und Techniken aus der Epoche, in der Maler und Lackierer noch eng mit Fresken- und Gemäldemalern zusammenarbeiteten. Diese Verbindung von Kunst und Handwerk wird hier auf eindrucksvolle Weise erlebbar gemacht.

    Der Glockenhausgarten: Ein barockes Kleinod

    Nach dem Museumsbesuch lädt der angrenzende Glockenhausgarten zu einem Spaziergang ein. Das Bezirksamt Bergedorf ließ diesen als formalen Barockgarten anlegen, der das historische Ambiente des Glockenhauses harmonisch ergänzt. Die gepflegten Beete und Wege bieten einen ruhigen Rückzugsort und lassen die Besucher in die Gartenkunst vergangener Epochen eintauchen.

    Eine ideale Vorbereitung für die Kunsthalle Hamburg

    Für Kunstliebhaber und Neugierige ist dieses Museum ein wunderbarer Einstieg in die Welt der Kunst und des Handwerks. Besonders als Vorbereitung auf eine Führung in der Kunsthalle Hamburg eignet sich der Besuch hervorragend. Die Ausstellung verdeutlicht, wie tief die Verbindungen zwischen dem traditionellen Handwerk und der hohen Kunst reichen – eine Erkenntnis, die sich in der Kunsthalle fortführt.

    Die regulären Öffnungszeiten sind samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr. Für Besichtigungen außerhalb dieser Zeiten können Termine vereinbart werden.

    Ein Besuch im Maler- und Lackierer-Museum ist nicht nur für Fachleute des Handwerks lohnenswert, sondern für alle, die sich für Geschichte, Architektur und Kunsthandwerk interessieren. Das Zusammenspiel von historischem Gebäude, liebevoll gestalteter Ausstellung und idyllischem Garten macht diesen Ort zu einem besonderen Erlebnis in Hamburg.

  • Eine kulinarische Reise durch Hamburg: Lieblingsrestaurants, die begeistern

    Eine kulinarische Reise durch Hamburg: Lieblingsrestaurants, die begeistern

    Hamburg – die Perle des Nordens – begeistert nicht nur mit ihrer maritimen Atmosphäre, sondern auch mit einer beeindruckenden kulinarischen Vielfalt. Die Stadt vereint Tradition und Moderne, und das spiegelt sich in der Gastronomie wider. Ob hanseatische Klassiker oder internationale Küche, in Hamburg gibt es für jeden Geschmack etwas zu entdecken. Ich lade euch ein, mit mir auf eine kulinarische Reise zu meinen Lieblingsrestaurants zu gehen – Orte, die nicht nur satt machen, sondern begeistern.

    Deichgraf: Eine Offenbarung der Hamburger Küche

    Im Deichgraf haben Frau Ismer und ihr Koch Thies einen Ort geschaffen, an dem sich klassische Hamburger Küche mit kreativen Akzenten vereint. Die saisonale Karte überzeugt mit Gerichten, die frisch und liebevoll zubereitet werden. Ob ein saftiger Kabeljau oder ein delikates Rinderfilet – jedes Gericht ist ein Genuss. Der Service ist herzlich, die Preise fair, und die Atmosphäre lädt ein, den Alltag hinter sich zu lassen. Ein Muss für Genießer!

    Salt & Silver Zentrale: Kulinarische Abenteuer aus Mexiko und Peru

    Das Salt & Silver ist mehr als ein Restaurant – es ist eine Liebeserklärung an die Aromen der Welt. Gegründet von zwei Weltenbummlern, bringt die Zentrale die Küche Mexikos und Perus direkt nach Hamburg. Die Gerichte überzeugen mit intensiven Aromen, von scharfen Salsas bis zu zarten Ceviche-Variationen. Die wechselnden Menüs sind perfekt aufeinander abgestimmt und nehmen die Gäste mit auf eine kulinarische Reise. Hier schmeckt man die Liebe zum Detail und die Begeisterung für fremde Kulturen.

    Le Plat du Jour: Bonjour, französische Lebensart!

    Ein Hauch von Paris mitten in Hamburg: Im „Le Plat du Jour“ wird die französische Bistro-Kultur zelebriert. Vom köstlichen Boeuf Bourguignon bis zur Crème Brûlée – hier genießt man authentische französische Küche in Perfektion. Dazu eine hervorragende Auswahl an Weinen und ein Service, der charmant und aufmerksam zugleich ist. Das stilvolle Ambiente macht jeden Besuch zu einem kleinen Kurzurlaub in Frankreich.

    Laufauf: Tradition trifft auf Hamburger Originalität

    Mitten im historischen Kontorhausviertel, das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, befindet sich das Laufauf. In den Räumen einer Gaststätte aus den 1920er-Jahren wird norddeutsche Küche in ihrer urigsten Form serviert. Labskaus ist hier der absolute Klassiker, liebevoll zubereitet und ein echtes Geschmackserlebnis. Doch auch die wechselnden Aufläufe sind eine Hommage an traditionelle Gerichte, modern interpretiert. Die rustikale Atmosphäre und die plattdeutsche Speisekarte machen den Besuch zu einem Erlebnis.

    meatery: Perfekte Steaks in urbanem Ambiente

    Manchmal muss es ein gutes Steak sein – und dafür gibt es in Hamburg keinen besseren Ort als die meatery im Side Hotel. Die dry-aged Steaks sind auf den Punkt zubereitet und werden von raffinierten Beilagen begleitet. Das stylische, urbane Ambiente macht die meatery zu einem Hotspot für Steakliebhaber. Besonders empfehlenswert: Ein Besuch der Rooftop-Bar des Hotels, um den Abend perfekt ausklingen zu lassen.

    Café Paris: Ein Klassiker mit Flair

    Das Café Paris ist ein kulinarisches Wahrzeichen in Hamburg. In einem wunderschön gestalteten Ambiente werden hier Austern, Croques und klassische französische Gerichte serviert. Besonders beeindruckend ist die Architektur des Cafés, die den Charme der Belle Époque einfängt. Ob zum Frühstück, Mittagessen oder Dinner – das Café Paris ist immer eine gute Wahl.

    Veermaster: Hanseatische Gemütlichkeit

    Mitten auf der Reeperbahn ist der Veermaster ein authentisches Stück Hamburg. Hier gibt es hanseatische Klassiker wie Labskaus, Matjes und deftige Fischsuppen, serviert in einem rustikalen Ambiente. Der Veermaster ist ein Ort, an dem man Hamburg schmecken und erleben kann – hanseatisch, ehrlich und lecker.

    Caribbean Restaurant Roatan: Ein Hauch von Karibik

    Das Roatan bringt die karibische Lebensfreude nach Hamburg. Exotische Gewürze, frische Zutaten und eine einzigartige Atmosphäre machen jeden Besuch zu einem Highlight. Die kreolische Küche, geprägt von afrikanischen und europäischen Einflüssen, bietet eine aufregende Mischung aus Tradition und Innovation. Ein Geheimtipp für alle, die Lust auf etwas Außergewöhnliches haben.

    Kitchens: Eine Weltreise auf dem Teller

    Im Kitchens in der HafenCity erwartet die Gäste ein einzigartiges Konzept: Alle paar Monate wird die Speisekarte einem neuen Land gewidmet. Die Rezepte, die das Küchenteam auf Reisen sammelt, werden in innovativen 5-Gänge-Menüs serviert. Ein Restaurant, das Neugier und Genuss perfekt verbindet.

    Neni: Ostmediterrane Küche zum Teilen

    Das Neni ist ein Ort, an dem man sich wie zu Hause fühlt. In den denkmalgeschützten Räumen des ehemaligen Hafenamts wird kosmopolitisches Soulfood serviert. Die Gerichte sind inspiriert von der levantinischen Küche und laden dazu ein, gemeinsam zu genießen. Besonders beeindruckend: die Terrassen, die fast sieben Meter unter dem Straßenniveau liegen und eine einzigartige Atmosphäre schaffen.

    Das Feuerschiff: Kulinarik mit Hafenblick

    Ein Restaurant auf einem historischen Schiff – das Feuerschiff ist ein Highlight für alle, die frischen Fisch und saisonale Gerichte lieben. Mit Blick auf den Hamburger Hafen genießt man hier maritimes Flair und eine exzellente Küche. Ein echtes Hamburger Erlebnis!

    Klinker: Nachhaltigkeit trifft Nostalgie

    Das Klinker kombiniert modernes Design mit nostalgischem Flair. Hier werden Feel-Good-Gerichte aus regionalen Zutaten serviert, die nachhaltig produziert werden. Von Holzofenbrot mit Röstzwiebeln bis zu frischen Meeresfrüchten – jedes Gericht ist ein Genuss.

    Finkenwerder Elbblick: Genuss mit Aussicht

    Hier wird nicht nur der Gaumen, sondern auch die Augen verwöhnt. Der traumhafte Blick auf die Elbe und norddeutsche Spezialitäten wie Pannfisch machen den Finkenwerder Elbblick zu einem Ort, an dem man gerne verweilt.

    Fazit

    Jedes dieser Restaurants hat seinen ganz eigenen Charme und Charakter, doch sie alle teilen eines: Sie sind ein Fest für die Sinne. Egal, ob ihr in Hamburg lebt oder nur zu Besuch seid – diese Adressen sollte man sich nicht entgehen lassen.

    Habt ihr auch Lieblingsrestaurants in Hamburg? Ich freue mich über eure Empfehlungen und Geheimtipps! 😊

    https://lepetitchef.com/blog/de/aussergewoehnliche-restaurants-hamburg/?gad_source=1&gclid=Cj0KCQiA7NO7BhDsARIsADg_hIYsDTZ-I4m1W3Qxf3CPFVWVtwg2h_SLTLGNOYqco5kiZ24WQa2ANkgaAhp-EALw_wcB

  • Meine Lieblingshotels

    Meine Lieblingshotels

    Kleine charmante Lieblingshotels in Hamburg: Persönlicher Service und hanseatischer Charme

    Hamburg, die Perle des Nordens, ist nicht nur für ihre beeindruckende Architektur, den Hafen und die Kultur bekannt, sondern auch für eine Reihe kleiner, charmanter Hotels, die das gewisse Extra bieten. Hier stellen wir unsere persönliche Lieblingshotels vor – Orte, die durch ihren individuellen Stil, herzlichen Service und eine besondere Atmosphäre begeistern.

    1. Hotel Miramar

    Dieses charmante inhabergeführte Hotel befindet sich direkt an der Außenalster in ein englisch-hanseatisches Jugendstilhaus von 1904. Es verzaubert mit seiner eleganten Einrichtung und einem Hauch von Nostalgie. Hier werden sie vom ersten Augenblick an mit einem Gefühl von Wärme, Harmonie und Entspannung umhüllt – das ist es, was Erholung hier einzigartig macht. Die Zimmer sind individuell gestaltet und bieten modernen Komfort in historischem Ambiente. Das Highlight? Der Blick auf die Alster, der zum Träumen einlädt. Perfekt für alle, die Ruhe und Stil suchen, ohne auf zentrale Lage zu verzichten.

    1. Hotel Mare

    Liegt nur 50 m vom Hotel Miramar entfernt und bietet auf zwei Etagen ebenfalls individuell eingerichtete Zimmer mit hohen Stuckdecken und Holzböden. Dieses Hotel kombiniert norddeutschen Charme mit zeitloser Eleganz. Die hellen, geschmackvoll eingerichteten Zimmer laden zum Entspannen ein, und das familiengeführte Hotel besticht durch seine herzliche Gastfreundschaft. Die Rezeption und dem Frühstücksraum befinden sich im Hotel Miramar. Ein Geheimtipp für alle, die eine persönliche Atmosphäre schätzen.

    1. The George Hotel

    Ein Hauch von britischem Flair in Hamburg, nicht irgendein Boutique Hotel: The George hat eine ganz eigene Definition von Eleganz und Design. Ambitionierte Architektur, aber mit klaren Linien. Mit seinen eleganten Zimmern, dunklem Holz und klassischen Designelementen versprüht das Hotel einen zeitlosen Charme. Viele bieten großartige Ausblicke auf die Alster, in den Garten oder über einen der spannendsten Stadtteile Hamburgs St. Georg. Die Krönung ist die Rooftop-Bar mit Blick über die Außenalster. Perfekt für einen Sundowner nach einem langen Tag in der Stadt.

    1. The NIKOLAI Hotel

    Klein, luxuriös und mit einem unvergleichlichen Design: Das NIKOLAI Hotel ist eine wahre Perle im Herzen der Altstadt. Direkt an der St.-Nikolai-Kirche gelegen, begeistert es mit modernen Zimmern, edlen Materialien und einem ausgeprägten Sinn für Stil. Durch die zentrale Lage sind Hamburgs Highlights wie die Speicherstadt und die Elbphilharmonie nur wenige Gehminuten entfernt.

    1. Hotel am Museumshafen

    Dieses kleine Juwel in Övelgönne liegt direkt am Elbufer und verbindet maritime Gemütlichkeit mit modernem Komfort. Die individuelle Einrichtung erinnert an alte Kapitänshäuser und sorgt für ein authentisches Hamburg-Erlebnis. Der Blick auf die vorbeifahrenden Schiffe macht den Aufenthalt unvergesslich.

    1. Henri Hotel

    Das Henri Hotel liegt zentral in der Innenstadt und beeindruckt mit einem liebevollen Retro-Design im Stil der 1920er Jahre. Die Lounge-Bereiche bieten eine entspannte Atmosphäre, und die kleinen Küchen in den Zimmern machen es besonders für längere Aufenthalte attraktiv.

    1. Das Stadthaushotel

    Dieses charmante Hotel in Altona ist nicht nur ein Wohlfühlort, sondern auch ein soziales Projekt. Hier arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung zusammen und schaffen eine herzliche, persönliche Atmosphäre. Die Zimmer sind modern und gemütlich eingerichtet, und die Lage ist perfekt, um die kreative Szene Altonas zu erkunden.

    1. Kleine Perlen an der Elbe: Strand Hotel Blankenese

    Für alle, die Hamburg von seiner ruhigen Seite erleben möchten, sind die kleinen Strandhotels in Blankenese eine wahre Entdeckung. Mit Blick auf die Elbe und direktem Zugang zum Strand bieten sie eine besondere Mischung aus Luxus und Entspannung.

    Warum kleine Hotels?

    In einer Stadt wie Hamburg, die oft von großen Kettenhotels dominiert wird, bieten kleine Hotels einen individuellen Touch. Persönlicher Service, oft familiengeführt, und eine charmante, unverwechselbare Atmosphäre machen den Unterschied.

    Diese Hotels sind mehr als nur Unterkünfte – sie sind kleine Refugien, die den Aufenthalt in Hamburg zu einem unvergesslichen Erlebnis machen. Egal, ob ihr die Alster, die Elbe oder die quirlige Innenstadt bevorzugt – hier findet jeder sein perfektes Zuhause auf Zeit.

    Welches ist euer Favorit? Oder habt ihr selbst kleine charmante Hotel-Tipps? Schreibt es in die Kommentare! 😊